Der Kinderschutz ist die zentrale Aufgabe der Jugendwohlfahrt. Zu 5.206 Kindern und Jugendlichen ist im letzten Jahr eine Gefährdungsmeldung eingegangen. Die Jugendwohlfahrt muss jede dieser Meldungen überprüfen. Die Meldungen kommen zu einem großen Teil von Erziehungspersonen selbst (25%), von Schulen (12%) oder gehen über Polizeiberichte ein (22%). Die am häufigsten gemeldeten Probleme sind Verhaltensauffälligkeiten des Kindes, Erziehungsschwierigkeiten der Eltern, Mängel in der Grundversorgung, Gewalt, Straffälligkeit und Vernachlässigung.